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Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung durch Investitionen in Energieeinsparung vermeiden

Der Kandidat der Schauenburger SPD für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr, Martin Hühne, sieht gute Chancen durch Investitionen in energiesparende Straßenbeleuchtung die Nachtabschaltung von Straßenlaternen zur Haushaltskonsolidierung zu vermeiden.
"Haupteffekt der Nachtabschaltung ist die Einsparung von Energiekosten.", argumentiert Hühne. "Diese könnte sich aber statt durch die stundenweise Abschaltung von Lampen auch durch die Verwendung von LED-Leuchten in den Straßenlaternen realisieren lassen."
Dadurch, dass LED-Leuchten wesentlich weniger Energie benötigten und das über die gesamte Nacht und in allen Lampen, könnte die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in Schauenburg überflüssig werden, meint Hühne. Genaue Vergleichsrechnungen müssten von der Gemeindeverwaltung unter Einbeziehung aller Details vorgenommen werden. Die Investition steige natürlich mit dem Nutzen und damit zunächst auch die Kreditbelastung des Haushalts. "Ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass die Kommunalaufsicht einer Investition in die dauerhafte Haushaltsentlastung wohlwollend gegenüber stehen wird.", sagt der Ökonom Hühne.
Mit den Bestrebungen auf europäischer Ebene, herkömmliche Straßenbeleuchtung ebenso abzuschaffen wie Glühbirnen, komme die Investition in LED-Leuchten ohnehin auf die Gemeinde Schauenburg zu. Hühne begrüßt Überlegungen innerhalb der SPD-Fraktion in Schauenburg per Antrag in der Gemeindevertretung anzuregen, aufkommenden Ersatzbedarf bei den Leuchtmitteln ab sofort und wo möglich durch die Anschaffung von LED-Straßenleuchten zu decken. "Ich will der Fraktion nicht vorgreifen, aber ein Einstieg in den Umstieg kann gar nicht früh genug kommen und jeder Kauf aus dem laufenden Haushalt reduziert die Investition bei einer Komplettumstellung."
Die Sofortmaßnahme "Abschaltung" sei zunächst der richtige Schritt gewesen, um den Bedingungen der Kommunalaufsicht für eine Genehmigung des Haushalts nachzukommen. "Hier haben die Fraktionen in der Gemeindevertretung richtig gehandelt. Jetzt darf aber nicht träge auf dem Status quo verharrt werden. Es gibt Wege, damit die Haushaltskonsolidierung nicht zu Lasten der Lebensqualität in Schauenburg geht. Wir müssen sie nur mutig beschreiten.", betont Martin Hühne.

Veroeffentlicht am_Datum 25.08.2010

Kommunalpolitik; Die CDU im Märchenland :

Unlängst wurden wir von einigen Eltern aus Elmshagen auf die Homepage der CDU Schauenburg (www.cdu-schauenburg.de) angesprochen, wo sich ein unbekannter Verfasser in Form eines „Märchens“ über die Diskussion über den Kindergartenbus Elmshagen lustig macht. Märchen enthalten zwar oft eine tiefere Wahrheit, ob dies im Falle der CDU auch zutrifft? Zumindest die Selbsteinschätzung als „Vasallen“ der „schwarzen Königin“ Ursula Gimmler dürfte stimmen.
Was die Glaubwürdigkeit von Frau Gimmler selbst anbetrifft, haben wir berechtigte Vorbehalte. Beim Thema Kindergartenbus gibt es ausreichend Belege, dass die Schauenburger Bürgermeisterin nicht nur Probleme im Umgang mit mündigen Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch mit der Wahrheit hat.
Solange die CDU ihr Märchen online verbreitet, halten wir hier mit harten Fakten dagegen:

Veroeffentlicht am_Datum 27.09.2009

Ortsvereine; SPD-Ortsverein Elmshagen :

Tempo 30

Bericht von der Ortsbeiratssitzung vom 10.09.2007

Tempo 30

Die Fraktion der SPD im Ortsbeirat hat am Montag gegenüber Bürgermeisterin Gimmler nochmals sehr deutlich gemacht, dass die Abschaffung der „Tempo 30“-Zone im gesamten Ortsbereich als sehr schlecht angesehen wird. Laut Gemeinde war dies notwendig, da eine „Tempo 30“-Zone keine Kreisstraße (in diesem Fall die Falkensteinstraße) beinhalten dürfe.
Die Verkehrssituation in Elmshagen lässt aber eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h im gesamten Ortsbereich nicht zu. Zum einen habe man sich an die verminderte Geschwindigkeit gewöhnt, zum anderen gebe es eine Reihe von kritischen Verkehrsituationen, z. B. an den beiden Bushaltestellen, am Spielplatz und am Ortseingang mit der Kindertheaterscheune.
Die SPD will keinen neuen Schilderwald, aber ein Mindestmaß an Sicherheit erfordert zumindest einige neue Verkehrsschilder.
Scharf kritisiert wurde auch die Informationspolitik der Bürgermeisterin und der Verwaltung. Zumindest der Ortsvorsteher muss vor solchen erheblichen Veränderungen vorher informiert werden.

Umgestaltung des Glascontainerplatzes

Auf Vorschlag der SPD-Fraktion in einer der letzten Sitzungen, wurde sich nochmals mit dem Thema der Umgestaltung des Glascontainerplatzes beschäftigt. Hierzu legte Alexandra Werner Zeichnungen vor, wie eine Verschönerung dieses Schandfleckens direkt am Ortseingang aussehen kann. Geplant sind nun stabile Sichtschutzwände, die von der Außenseite begrünt werden sollen. Dies wird ein einheitlicheres Bild schaffen und die Container den Blicken entziehen.

Renovierung des DGH

Mehrfach wurde in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass der Zustand des DGH in Elmshagen nicht der Beste ist. Nun soll voraussichtlich noch dieses Jahr mit der Renovierung begonnen werden. Ein frischer Anstrich und Sonnenschutz ohne totale Verdunkelung sind nur zwei Punkte, die hierbei in Angriff genommen werden sollen.

Veroeffentlicht am_Datum 22.09.2007

Kommunalpolitik; SPD-Fraktion :

SPD-Fraktion Schauenburg befürwortet Planungsentwurf zum Gewerbegebiet Elgershausen

In einer Sondersitzung befasste sich die SPD-Fraktion am 30. 8. 2007 mit dem Planungsentwurf für das neue Gewerbegebiet im Süden von Elgershausen. Die Verkehrsanbindung soll über einen Ausbau des bestehenden Feldweges zu einer Verbindungsstraße zwischen Großenritter und Altenritter Straße erfolgen. Über die Altenritter Straße ist dann die Bundesstraße 520 zu erreichen.
Die von der SPD favorisierte Verkehrsanbindung über die Großenritter Straße direkt an die Bundesstraße 520 mit einer neuen Anschlussstelle ließ sich leider nicht verwirklichen. Fraktionsvorsitzender Arnd Eisner berichtete aus Gesprächen, die er dazu geführt hat: „Gegen eine neue Auffahrt auf die B 520 gibt es leider erhebliche Bedenken des Zweckverbandes Raum Kassel und des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen. Außerdem lässt sich der Anschluss auch finanziell nicht realisieren, da er nicht zuletzt aufgrund fehlender öffentlicher Zuwendungen erheblich teurer würde, als die Lösung über die Altenritter Straße.“
Ausführlich wurde darüber diskutiert, welches finanzielle Risiko die Gemeinde damit eingehe. Nach Meinung der SPD-Fraktion sind finanzielle Risiken für die Gemeinde zwar vorhanden, jedoch begrenzt, da bereits Interesse zur Ansiedelung von örtlichen Betrieben signalisiert wurde. Außerdem seien auch in Zeiten knapper Kassen, Investitionen erforderlich, um die nachhaltige und innovative Entwicklung der Gemeinde zu fördern. Ausbleibende Investitionen – vor allem in der Infrastruktur – führen dazu, dass Steuereinnahmen sinken. Das Gewerbegebiet schafft die Voraussetzung zu Verbesserung der Einnahmesituation. Durch Unterteilung in mehrere Bauabschnitte verteilen sich die Kosten auf einen längeren Zeitraum. Dies vereinfacht eine Einflussnahme im Falle einer negativen Entwicklung.
Die jetzt vorliegende Planung ist nach Meinung von Petra Marx, Gemeindevertreterin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Elgershausen, ein Kompromiss zwischen dem Gewünschten und dem Machbaren. Sie betont: „Der jetzige Vorschlag mit der Verbindungsstraße ist Voraussetzung, das Gewerbegebiet zeitnah zu realisieren und zeitlich begrenzt bereitstehende Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Damit wird eine Verkehrsentlastung für die Ortsmitte Elgershausen erreicht, da u.a. Verkehr aus Großenritte besser zu B 520 gelangt ohne weiterhin den Ortskern zu belasten.“

Veroeffentlicht am_Datum 21.09.2007

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